Fastenessen mit Spendensammeln 18.03.2018


„Heute schon die Welt verändert?“
Diese Frage stellte Pfarrer Patrick Kasaija beim diesjährigen Fastenessen der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus Bernbach.

Ein deutliches „Ja“ war seine Antwort und dankte ganz herzlich der kfd Bernbach und dem Pfarrgemeinderat für das Engagement. Seit fünf Jahren kommt der Erlös des jährlich stattfindenden Fastenessens dem Aufbau seiner Krankenstation in Kitaba/Uganda zugute. „Ich danke allen Spendern und Unterstützern für die Großzügigkeit. Sie setzen den Dienst am Nächsten um. Sie helfen, obwohl sie die Leute in meiner Heimat nicht kennen“, betonte Kasaija. „Gemeinsam sind wir gerade dabei die Welt in Kitaba zu verändern.“

Seit Herbst 2017 wird der Bau der Krankenstation von sechs jungen Bernbachern unterstützt und vorangetrieben, die im Sommer ihren Urlaub opfern und für drei Wochen nach Kitaba fliegen, um in der Krankenstation für die Elektro- und Wasserinstallation zu sorgen. Bereits Anfang März war Pfarrer Kasaija mit Daniel Aul und Johannes Hacker für eine Woche in Uganda, dass sie sich ein Bild vor Ort machen konnten und genauer planen können. Mit sechs Koffern voller gespendeter Werkzeuge sind sie von Frankfurt aus gestartet. Zwei Tage lang waren sie in der Hauptstadt Kampala unterwegs, um Geschäfte für den Kauf des Materials für die Wasser- und Elektroinstallation zu finden. „Bei uns gibt es keine großen Baumärkte wie wir es von Deutschland kennen“, so Pfarrer Kasaija.

Anschließend waren sie zwei Tage in Kitaba und haben sich den Bau der Krankenstation genau angesehen, ausgemessen, Schlitze geklopft und überlegt, wie die Wasserleitung am besten verlegt wird. Weiterer Höhepunkt des Aufenthalts war auch die Mitfeier des Sonntagsgottesdienstes, bevor es nach einer anstrengenden Woche wieder nach Hause ging. Gespannt hörten die Gäste des Fastenessens den Ausführungen von Pfarrer Kasaija zu und ließen sich dabei die Markklößchensuppe, Nudeln mit Hackfleischsoße oder Waffeln schmecken.

Insgesamt erbrachte der Erlös des Fastenessens die stolze Summe von 1000,00 €, wofür wir allen Spendern und Helfern vergelt´s Gott sagen.