Fatimakapelle


In den Jahren 1954 – 1958 ist im Bernbacher Gemeindewald die Fatima-Kapelle „Maria Frieden“ errichtet worden. Sie geht auf ein im Zweiten Weltkrieg gegebenes Versprechen des Bernbachers Alfons Gutermann zurück.
Am 04.05.1958 ist die Kapelle durch den gebürtigen Horbacher Dr. Karl Biba eingeweiht worden. Die Fatima-Madonna wird in einer großen Prozession aus dem Dorf an ihren neuen Platz getragen.
In den 1970er Jahren werden die alten Kirchenbänke aus der Bartholomäuskirche hier aufgestellt und bieten so die Möglichkeit zur Einkehr und Andacht.
Zwar wird die Kapelle über die Jahrzehnte immer ehrenamtlich und uneigennützig in Schuss gehalten, doch ist sie „eine in die Jahre gekommene Dame“. 2015 gründet sich daher ein Förderverein, der sich um den Unterhalt und die Renovierung der Kapelle kümmert. Im Jahr 2018, zum 60jährigen Bestehen, sollen die Umbau- und Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein.

Beitrittserklärung zum Förderverein


Pfr. Kasaija; 1. Vorsitzender Matthias Larbig (dessen Opa vor über 50 Jahren aus Dankbarkeit die Fatimakapelle erbaute); Kassiererin Monika Ehlert; 2. Vorsitzender Matthias Aul; Schriftführer Herbert Huth
Dem erweiterten Vorstand gehören Josef Höfler sowie Helmut und Jutta Schadt als Beisitzer an, Annemarie Franz und Manfred Antoni wurden zu Kassenprüfern gewählt.


Die Bernbacher Fatimakapelle erstrahlt in neuem Glanz
25.05.2016

Zur feierlichen Segnung der renovierten „Grotte“ feierten Weihbischof Karlheinz Diez, Pfarrer Patrick Kasaija, Pater Alois Markel SJ, Kaplan Alex Andrua, Kaplan Jens Körber und Diakon Michael Harth mit zahlreichen Gläubigen am Abend vor Fronleichnam einen Festgottesdienst.

„Was für ein schöner Tag“, so begrüßte Pfarrer Kasaija die zahlreichen Gottesdienstbesucher. „Es ist beeindruckend, dass sich in unserer Gemeinde ein Förderverein gefunden hat mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Spendern, um unsere Fatimakapelle zu erhalten.“ Weihbischof Diez, der gebürtig aus Horbach stammt, erzählte, dass er als Kind mit seinen Brüdern oft im Wald unterwegs gewesen sei und die Grotte besucht habe. „Hier war immer mehr Friede zu spüren als sonstwo.“ Die Kapelle, die im Wald zwischen Bernbach und Horbach gebaut wurde, sei ein Ort der Ruhe, der Dankbarkeit, des Gebetes und der Marienverehrung. „Sie ist ein Zeugnis des Glaubens heute“, betonte Diez, dessen Großonkel Dr. Karl Biba die Fatimakapelle am 4. Mai 1958 geweiht hatte.

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